|
15.07. - 10.09.2006:
Kombi-Ticket |
|
Sommerprogramm des Ludwig Forums im Rahmen des Kulturprogramms der Weltreiterspiele 2006
Drive in
„Drive in“ ist ein unkonventionelles Zusammentreffen von Kutschen, Oldtimern und Kunstwerken bedeutender Aachener Sammlungen. Sechs Kutschen der Sammlung Moosbend zeigen unterschiedliche Typen aus verschiedenen Ländern von Europa und den USA. Fünf Oldtimer des Deutschen Automobil-Veteranen-Club, Aachen und aus der Sammlung von Konsul Klaus Pavel repräsentieren Zeit-Aspekte von der ersten Dekade des 20sten Jahrhunderts bis zu den 60ern. Fünf Positionen zeitgenössischer Künstler, die sich mit der Kutsche und dem Auto auseinandergesetzt haben, sind das Bindeglied zwischen historischem Design und den „Freien Künsten“. Prächtige Kutschen der Jahrhundertwende, wertvolle Oldtimer und aktuellste Kunst begegnen in der Ausstellung 100 Meisterwerken der Sammlung Ludwig in thematischen Ensembles.
15.07. – 10.09.06, Eröffnung 14.07.06, 20:00 Uhr
Flyer zur Ausstellung (PDF)
Pferdestärken
ist eine museumspädagogische Ausstellung für Pferdefans aller Altersstufen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Grafiken, Gemälde und Skulpturen internationaler Künstler aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig zeigen das Pferd, sein Wesen und seine „Stärken“ in unterschiedlichen Kontexten. Es erscheint als Zug- und Arbeitstier, Transport- und Lasttier, als Reittier im Pferdesport und bei kriegerischen Auseinandersetzungen, als Fabelwesen, mythologische und literarische Figur, als treuer Freund und Begleiter des Menschen in Alltag, Freizeit und auf Reisen. Ein umfangreiches museumspädagogisches Angebot begleitet die Ausstellung.
15.07.- 10.09.06, Eröffnung 14.07.06, 20:00 Uhr
Prominente Reiter malen für Kinder
Sonderaktion innerhalb der Ausstellung Pferdestärken
13.08. - 01.09.06
Museumspädagogisches Programm zur Ausstellung "Pferdestärken" (PDF)
Jörg Immendorff
Die im Aachener Eurogress vom 21.7. – 3.9.2006 präsentierte Ausstellung Immendorff – das gesamte grafische Werk wird im Ludwig Forum in einem Sonderraum rund um das „Brandenburger Tor“ fortgeführt. Die berühmte triumphale Quadriga des Brandenburger Tors ist in Jörg Immendorffs in Bronze gegossenem Brandenburger Tor ein in die Tiefe stürzendes Viergespann. Das symbolträchtige Baudenkmal verkörpert bei Immendorff die brüchig gewordene „Nahtstelle“ zweier politischer Ideologien, die ins Wanken geraten sind. In Ergänzung zur Ausstellung im Eurogress stellt das Ludwig Forum seine monumentale Skulptur „Naht Brandenburger Tor - Weltfrage, 1982-1983“ in den Kontext von Modell und Gemälden aus dem gleichen Zeitraum. So wie Immendorff hier die nicht mehr tragfähige Konstruktion der deutsch-deutschen Staatenteilung thematisiert, zeigt der russische Künstler Dimitrij Prigov, dessen Werke im gleichen Raum zu sehen sind, zur Zeit des tatsächlichen Mauerfalls aus seiner Sicht das Ende des Kalten Krieges.
15.07.- 10.09.06, Eröffnung 14.07.06, 20:00 Uhr
Flyer zur Ausstellung Jörg Immendorff (PDF)
Im Atelier – ein Besuch bei Künstlern der EUREGIO
In’t atelier - op bezoek bij kunstenaars uit de EUREGIO
Dans l’atelier – une visite chez des artistes de l’EUREGIO
... siehe hier
Werke Aachener Künstler aus der Sammlung Ludwig
Ergänzend zur Ausstellung Im Atelier präsentiert das Ludwig Forum im ersten Obergeschoß Werke Aachener Künstler aus der Sammlung Ludwig, in der Herbert Bardenheuer, Joachim Bandau, Günther Beckers, Karl Fred Dahmen, K.O. Götz, Peter Lacroix, Barbara und Michael Leisgens, Jupp Linssen, Wolfgang Nestler, Andreas Sansoni, Annette Sauermann vertreten sind.
16.07. – 10.09.06, Eröffnung 15.07.06, 20:00 Uhr
Zu Tisch – Kunstkosten
Ein Team junger Kunsthistorikerinnen stellt das vom Künstler Wolfgang Nestler entwickelte Kunstprojekt „Tischgalerie“ vor, indem sie mit Interessenten Verkaufsgespräche führen zu Werken von arrivierten und noch nicht arrivierten Künstlern, die weder namentlich noch durch Fixpreise ausgezeichnet sind.
15.07.06
Schlafende Giganten
Während der Weltreiterspielen wird der Künstler Max Streicher aus Toronto aufblasbare Pferde-Skulpturen auf dem Dach des Ludwig Forums installieren. Sie erinnern an klassische Marmor-Skulpturen als Dachgestaltung, die weithin sichtbar den gesellschaftlichen Anspruch demonstrieren und zugleich an moderne Werbestrategien, die die gigantischen, leichtgewichtigen Polyethylen-Figuren als Werbefläche nutzen. Durch ihre Bewegungen im Wind wirken die weißen Skulpturen aus Tyvekstoff überraschend lebendig und werden zum monströs-skurilen, sich ständig verändernden Spektakel.
14.08. – 05.09.06
| zurück | Forum
|